Artikel getaggt mit "Zeichenspiele"

Das Blaubeerschwein kommt!

Das Blaubeerschwein kommt!

Nach einer wohlverdienten Sommerpause ging es Ende Juli 2014 sofort mit der Produktion des „Blaubeerschwein“-Buches weiter. Nicht nur der Druckfehlerteufel kann heutzutage seine Streiche spielen, sondern auch veraltete Versionen von Bearbeitungsprogrammen. Mit der Hilfe von Jürgen Meyer (der für uns u. a. die Bücher „Schnittstellen“ und „Zwiebelfische“ gestaltete), Christian Wöhrl (Schlußredaktion) und Margarita Leman (Druckvorstufe) konnten wir alles fehlerfrei in der Druckerei abliefern. Beim Druck der Auflage waren wir zur Feinabstimmung im Grafischen Centrum Cuno in Calbe bei Magdeburg...

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blue notes

blue notes

Bereits bei dem Buch „proben“ hat mich das Drucken auf dünnes Japanpapier fasziniert. Je nach Farbauftrag hat jedes Motiv im wahrsten Sinne des Wortes zwei Seiten; auch dunkle Töne erhalten durch das leicht transparente Material eine gewisse Schwerelosigkeit… In den Flächen erscheinen die Fasern des Papiers, reißen auch manchmal heraus, jeder Abzug bekommt seine eigene Note. „Blue notes“ ist der Titel eines Künstlerbuchs mit modulierten Schriftzeichen, Materialdrucken und Holzschnitten. Im Unterschied zur herkömmlichen Auflagenproduktion, bei der alles – vom...

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Schreib-Akte

Schreib-Akte

ist der Titel eines neuen Buches mit drei längeren Essays von Jens Sparschuh, das sechs Typografiken von mir enthält. Grundlage sind Plakatschriften aus dem Atelier „Schwarze Kunst“, die in Kombination mit Holzschnittfonds in jeweils sechs Farben im Buchdruck auf einer Andruckpresse gedruckt wurden. Die typografische Umsetzung der Texte und die Gesamtherstellung lag in den Händen von Thomas Glöß – das handgebundene Werk erscheint in der neuen Reihe „SchriftBild“ des Leipziger Bibliophilen-Abends. Der Leipziger Bibliophilen-Abend wurde 1991 wiedergegründet (der gleichnamige Vorgängerverein...

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Den Buchstaben die Freiheit geschenkt

Den Buchstaben die Freiheit geschenkt

Wenn Holz- und Bleilettern die große Freiheit vom Setzkasten feiern, dann geht es rund: Dann wird das K mit Q und Apostroph zum Akrobaten auf einem Einrad, und das J verwandelt sich in einen Seelöwen, der mit einem O jongliert. Der „typographische Circus“ kann beginnen. Der Dompteur in dieser Welt der Zeichen ist Klaus Raasch, seine Arena das Gutenberg-Museum. Raasch, Jahrgang 1960 und seit 1986 als freischaffender Künstler in Hamburg tätig, ist in Mainz kein Unbekannter. Im Juni 2000 war er am größten Farbholzschnitt der Welt auf Initiative des Druckladens beteiligt und auch im...

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